Wie findet ihr die Idee von Marvel, den Charakter neu zu gestalten?
Samstag, 9. November 2013
Die neue Miss Marvel !!!
Im Rahmen von Marvel Now! wird es eine neu Miss Marvel geben, die mit einem komplett neuen Design ausgestattet ist.
Sonntag, 3. November 2013
X-Men: Days of Future Past
Vor ein paar Tagen wurde der erste Trailer zu dem neuen X-Men-Film veröffentlicht. Der Film wird vorraussichtlich am 22.Mai hierzulande anlaufen. Die Regie übernimmt mal wieder Bryan Singer. Zu dem schlechten deutschen Titel Zukunft ist Vergangenheit möchte ich mal nichts sagen.
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Comic,
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S/F
ShowmanKiller - Held ohne Herz
- Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
- Verlag: Ehapa Comic Collec; Auflage: 1 (4. November 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3770435001
- ISBN-13: 978-3770435005
Der chilenische Tausendsassa Alejandro Jodorowsky, bekannt für
surreale Filme, Science-Fiction und Western Comics, hat in Zusammenarbeit mit dem
Zeichner Fructus die Trilogie ShowmanKiller erschaffen. Erzählt wird die
Geschichte von einem unbezwingbaren intergalaktischen Krieger, der als
ultimative Waffe durch Spermaauswahl, Zucht und Gen-Manipulation erschaffen
wurde und auch aus diesem Grunde seine Nerven in frühster Jugend entfernt
gekriegt hat. Keine Emotionen, keine Gefühle. ShowmanKiller ist eiskalt und gnadenlos in seinen
Schlachten, die er schlägt. Und diese sind nicht gerade unblutig.
Ein wenig erinnert die Figur des absoluten Über-Assassinen und
Kriegers an die Hauptcharaktere aus Meta-Barone. Brutale, gefühlslose Super-Warrior,
deren Leben allein dem Kampf dient. Im Gegensatz aber zu Meta-Barone ist
ShowmanKiller nicht ganz so komplex, alleine der Umfang von drei Bänden, lässt
die Möglichkeit einer großen Erzählung nicht zu. Während Meta-Barone uns eine
epische Weltraum-Oper präsentiert, folgt ShowmanKiller zwar diesen Fußspuren,
aber entwickelt nach dem ersten Band noch kein Gefühl beim Leser für die gleichen
Dimensionen, das bedeutet aber nichts Schlechtes. ShowmanKiller ist kurz, knapp
und aufgrund der wenigen Protagonisten auch leichter zu folgen. Dazu kommt ein
guter Schuss wirklich schwarzen Humors, der nicht unbedingt jedem gefallen
wird. Ich habe an vielen Stellen Lachen müssen. Wer Jodorowsky kennt, kennt
seinen skurrilen, absurden und auch brutalen Humor, der hier absolut nicht
fehlt. Die Zeichnungen von Fructus sind auf einem sehr hohen Niveau, erzeugen
viel Atmosphäre, nur sind bei einigen Bildern die Gesichter hin und wieder
etwas schwammig im Detail.
Fazit: ShowmanKiller ist für alle Jodorowsky-Fans definitiv
ein Muss, zwar kommt es nicht an seine epischen Kult-Werke heran, ist aber ein
gutes Lesevergnügen, das weiß zu unterhalten. Die Leser, die mit Jodorowsky
nicht vertraut sind, finden mit ShowmanKiller einen leichten Einstieg in die verrückten
Visionen des Chilenen. Man muss aber dazu sagen: ShowmanKiller ist brutal,
blutig, durchgeknallt und schwarzhumorig. Wer sich von sowas nicht aufhalten
lässt, wird damit seinen Spaß haben.
Mehr zu Jodorowsky auf Wiki
ShowmanKiller@Amazon
Montag, 28. Oktober 2013
Trailershow Oktober/November
So, melde mich mal wieder zu Wort. Ich habe paar neue Trailer anzubieten. Die ersten Blicke auf das Jahr 2014.
Hoffentlich wird der Film besser als der erste Teil, den ich nicht wirklich gut fand.
Wieder ein Film, der durch die 300-Visuals beeinflusst ist. Es wird noch einen anderen Hercules geben, mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle. Und zwar Hercules: The Thracian Wars. Eine Adaption der Comic-Serie von Radical Comics.
Auch eine Comicverfilmung ;). Sieht sehr stange aus.
In den USA geht es jetzt wieder mit den neuen Staffeln von The Walking Dead und Arrow weiter. Beide Serien hatten einen guten Einstieg. The Walking Dead startet wirklich spannend und bei Arrow wurde das Budget deutlich aufgestockt. Wir sind gespannt!
Donnerstag, 26. September 2013
Before Watchmen - Ozymandias
- Broschiert: 152 Seiten
- Verlag: Panini Manga und Comic (16. September 2013)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3862014835
- ISBN-13: 978-3862014835
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Ozy? Ozzy Osborne? Ozzy&Harriet? Nope - OZYMANDIAS!!!
Während Rorschach und Minute-Men als eigenständige Geschichten funktionieren, ist Ozymandias ein direktes Prequel, das zur eigentlichen Watchmen-Story hinführt. Dank der schlechten Verfilmung von Zack Snyder (bin wohl einer der wenigen, der diese Meinung vertritt), kommt Ozymandias ziemlich oberflächlich davon; ein uninteressanter Charakter, obwohl er eigentlich der wichtigste Protagonist ist, denn ohne ihn würde die Tragödie nie stattfinden - er ist der Mastermind. Dieser Status kommt nicht von ungefähr, denn Ozymandias ist eigentlich ein vielschichtiger und komplizierter Protagonist. Die Frage nach Ozymandias Background und Motivation beantwortet Lee Wein in diesem TPB.
Wer ist dieser Adrian Veidt aka Ozymandias? Was macht ihn zum klügsten Menschen auf der Erde? Und auch zu einem der Reichsten? Weshalb fühlt er sich berufen die Menschheit vor sich selbst zu retten? Mehrere Dekaden von seiner Geburt bis zur Gegenwart, die sein Leben und seine Existenz definieren werden uns in diesem Band präsentiert.
Wer ist dieser Adrian Veidt aka Ozymandias? Was macht ihn zum klügsten Menschen auf der Erde? Und auch zu einem der Reichsten? Weshalb fühlt er sich berufen die Menschheit vor sich selbst zu retten? Mehrere Dekaden von seiner Geburt bis zur Gegenwart, die sein Leben und seine Existenz definieren werden uns in diesem Band präsentiert.
Ist Ozymandias gelungen? Meiner Meinung nach nicht. Da Ozymandias als Prequel verstanden werden will, funktioniert die Story nicht als eigenständige Handlung. Man sollte auf jeden Fall das Hauptwerk kennen, bevor man diesen Comic durchliest. Die Referenzen zu Alan Moores Watchmen sind ganz nett, trotzdem springt der Funke nicht wirklich über. Die psychologischen Erklärungen für Veidts Handlungen bleiben am Ende doch recht simpel, seine Reise, die zu seiner persönlichen Erleuchtung führt, bietet keine weiteren tiefen Erkenntnisse zu seiner Person. Seine Sexualität, die immer wieder Fragen aufwirft, ob er denn homosexuell ist oder nicht, werden gar nicht groß behandelt. Es gibt zwar eine Szene, in der er in den Armen eines Jünglings liegt, aber zusätzlich wird noch eine Beziehung zu seiner Angestellten Miranda aufgebaut, die nicht wirklich überzeugend ist.
Das Artwork von Jae Lee ist genial, mich haben seine Zeichnungen schon in der Graphic Novel von Stephen Kings "Dark Tower" schon überzeugen können und diesem Stil ist er treu geblieben. Fast schon surreal und verträumt wirken einige Zeichnungen und Passagen in Ozymandias. Leider schafft es aber Wein nicht wirklich den komplexen Charakter einzufangen, wodurch die Story dem Artwork ziemlich hinterher hinkt. Vielleicht hätte man einfach eine eigenständige Story zu Ozymandias schreiben sollen, durch den Versuch das Mystische, das den megalomanen faschistischen Veidt umgibt zu erklären, wird die Figur langweilig und verliert sein unheimliches Potential.
Fans von Watchmen sollten sich aber nicht abschrecken lassen und selbst ein Urteil fällen. Das Artwork lohnt sich allemal und auch die diversen Cover sind sehr hervorragend.
Fans von Watchmen sollten sich aber nicht abschrecken lassen und selbst ein Urteil fällen. Das Artwork lohnt sich allemal und auch die diversen Cover sind sehr hervorragend.
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